Die eiszeitlichen Senken im Nordosten Berlins

Berliner Kleingewässer im Klimawandel

Samstag, 10.06.23, 14:00 - 18:00 Uhr

Für: Kinder ab 12 Jahren, Jugendliche, Erwachsene

Leitung: Ulrich Balling

Angebot von: Selbsthilfeverein der Geringverdienenden und Erwerbslosen in Pankow e. V.

Ort/Start: Weißensee, Buschallee 91 A-93 A, 13088 Berlin, hinter den Häusern

Anfahrt: Tram M4, 27 Sulzfelder Str.

Bitte beachten: Rundgang zum Faulen See startet um 15:00 Uhr

Berlin ist auf Sand gebaut. Die Berliner Seen stammen aus der Eiszeit: so wie der Weiße See im Nordosten der Stadt, der ortsstiftend für unseren Bezirk war. Unweit liegen der Ober-, der Oranke- und der Faule See sowie weitere Vertiefungen und Gewässer. Auch der Garten in der Buschallee wird bestimmt von einer voluminösen Senke, die noch in jüngster Vergangenheit wasserführend war. 
Viele dieser Senken wurden in den vergangenen Jahrhunderten verfüllt. Die noch vorhandenen Seen und Tümpel sind Indikatoren für die Grundwassersituation. Wie verändert sich diese und welche Auswirkungen haben diese Änderungen auf die natürlichen Lebensräume? 
Veranschaulichen werden wir das Thema anhand historischer Karten zu den damaligen Seen und Tümpeln im Bezirk sowie einer Betrachtung der Grundwasserentwicklung als allgemeine Erscheinung. 
Zu unserem Angebot werden außer einer Auswahl an Literatur und einfachen Versuchen zur Bodenstruktur die mögliche Exkursion zum ältesten Naturschutzgebiet von Berlin, dem Faulen See, gehören.

Teich hinter den Häusern Buschallee 91a-93a im Frühjahr 2009 (© Ulrich Balling)

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